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Wer hat die Heizdecke erfunden?

Diesmal waren es nicht die Schweizer 🙂

Im Jahre 1912 wurde von Dr. Sidney I. Russel, einem damaligen amerikanischen Arzt, die erste elektrische Heizdecke erfunden. Produziert und auf dem Markt gebracht wurde sie dann aber erst im Jahr 1920 von einem britischen Unternehmen und zwar unter dem Namen „Thermega Underblanket„. Ganze 17 Jahre dauerte es, bis eine amerikanische Version der Wärmedecke in den USA auf den Markt kam.

Eine Revolution

Diese neue elektrische Revolution löste nach und nach Wärmesteine oder die Bettwärmepfannen aus Messing und Kupfer ab. So stieg mit der Einführung des elektrischen Stroms auch die Lebensqualität aller Menschen in den privaten Haushalten an, denn die wenigsten Häuser waren damals gut beheizt und die Menschen frierten im Herbst oder Winterzeiten teilweise unter erbärmlichen Bedingungen.

Komfortabler und ungefährlicher

Es gab zwar Bettpfannen oder Wärmesteine gegen die strenge Kälte im Winter, diese waren aber teilweise sehr umständlich in der Handhabung. So benötigte der Wärmestein eine sehr lange Zeit um die Wärme vom Ofen einzuspeichern, gefährlicher noch waren die Bettpfannen, welche mit Kohle befüllt wurden, auf die damaligen Unfälle sollte nicht detailliert eingegangen werden. Da war nun das aufkommende Heizkissen die perfekte Lösung, um das Bett vor dem Schlafengehen anzuwärmen, ohne Gefahr zu laufen, sich dabei schwer zu verbrennen. Der daraus resultierende Vorteil, dass elektrischen Heizkissen eine lange, gleichbleibende und wohlige Wärme verbreiten, und das wesentlich länger als jeder Wärmestein oder jede Bettwärmepfanne, sprach sich schnell herum. So wurde die Heizdecke innerhalb kürzester Zeit zu einem Verkaufsschlager.

Die Einführung in Deutschland

Es dauerte nicht lange und die Heizdecke fand schnell ihren Weg nach Deutschland, bereits 1919, mit dem Gründungsjahr von Breuer ULM, wurde sie hier produziert und verkauft. Seit diesen Tagen dreht sich bei Breuer alles um die “wohlige Wärme“ und um den Verkauf von Heizkissen und Heizdecken.

Das Produktangebot wurde selbstverständlich ständig erweitert und weiterentwickelt. So brachte 1931 Breuer das erste Heizkissen mit eingebautem Thermostat auf den Markt und ließ sich die stufenlose Temperaturregelung für Heizdecken patentieren. Die klugen Ingenieure entwickelten immer weitere Produkte, 26 Jahre später wurde der erste und einer der sichersten Schnellbettwärmer auf den Markt gebracht. Dieser hatte einen Mikroprozessor zur Überwachung der Temperatur und des Stroms eingebaut.

1986 folgte dann die innovative Erfindung der Abschaltautomatik und 2001 das BBS-Sicherheitssystem “Smart Technologie“. Diese schaltet im Falle eines Fehlers oder Überhitzung sofort ab. Im Laufe der Zeit zogen andere Hersteller nach, sodass die heutige Produktpalette äußerst umfangreich und vielfältig ist.

Das Heizkissen oder die Heizdecke ist für viele Menschen heutzutage der Inbegriff der wohligen Wärme und aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken, denn mit der Erfindung des Heizkissens ist für viele Menschen ein Traum wahr geworden und zwar jederzeit und schnell, gleichmäßige Wärme auf Knopfdruck griffbereit zu haben. Durch die ständige Weiterentwicklung verfügen sie heute über einen sehr hohen technischen Standard, sodass sie gefahrenlos betrieben bzw. über eine längeren Zeitraum verwendet werden können.

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