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Wie viel Strom verbraucht eine Heizdecke?

Für viele Leute ist der Stromverbrauch einer Heizdecke oder eines Heizkissens ein wichtiges Thema aber dass das nicht wirklich so ist, dass werden wir Ihnen heute beweisen. Eines schon mal vorab, sie sind keine Stromfresser, denn die modernen, wärmespendenden Heizdecken oder Heizkissen verbrauchen wirklich sehr wenig Strom.

Namhafter Hersteller wie Beurer, Sanitas oder Medisana haben eine Leistung zwischen 60 – 100 Watt. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Wattzahl nicht zu hoch ist, denn bei Dauerbetrieb könnte es sein, dass am Ende des Jahres für den Stromverbrauch nachgezahlt werden muss, allerdings sollte beim Kauf der Heizdecke klar sein, dass sie keine Heizkosten durch den Einsatz senken, da sie nicht die Raumtemperatur erhöhen kann. Vielmehr ist eine Heizdecke dazu da, eine schnelle wohlige Wärme auf dem Sofa oder im Bett zu spenden. Das kostet natürlich Strom, aber wärmt dafür den Körper schnell und punktgenau dort, wo entsprechende Wärme benötigt wird.

Vor dem Kauf einer Heizdecke sollten Sie darauf achten…

Beim Kauf sollte auf einige, wichtige Ausstattungsmerkmale geachtet werden und dass die Wärmedecke einen Überhitzungsschutz, eine Abschaltautomatik und eine Temperaturregulierung besitzt um wirklich ganz sicher gehen zu können, dass nicht unnötig Energie verschwendet wird.

Eine Beispielrechnung des Stromverbrauchs sieht folgendermaßen aus:

Eine 100 Watt Heizdecke, die 365 Tage im Jahr täglich 2 Stunden in Betrieb ist, verursacht Stromkosten in Höhe von höchstens 20,44 Euro im Jahr. Dabei wurde ein Strompreis von 28 Cent pro kWh angenommen.

Diese Kostenberechnung ist aber nur ein Rechenbeispiel, da eine Wärmedecke wirklich nur in der kalten Jahreszeit benutzt wird, werden die Verbrauchskosten kaum in der Stromrechnung auffallen und wenn die Heizdecke nicht auf höchster Stufe betrieben wird oder keine vollen 2 Stunden in Betrieb ist, sind die Stromkosten natürlich geringer. Wir denken, dass maximal 20€ im Jahr es auf alle Fälle wert sind und realistisch betrachtet werden die Kosten eher noch geringer ausfallen.

Werden Heizdecken nicht auf höchster Stufe und auch nicht täglich nutzt, ist der Stromverbrauch einer Heizdecke sogar um einiges günstiger als der Betrieb eines Heißluftföns, welcher in der Regel über 1000 Watt Leistung bringt. Aber würde die benötigte Wärmezufuhr einer Heizdecke für den Körper durch die Heizung erreicht, sähe die Kostenrechnung erheblich anders aus und käme um ein Vielfaches teurer, ganz zu schweigen vom ungesunden Raumklima, das dadurch erzeugt wird.

Wie kann ich bei der Heizdecke Strom sparen?

Wer trotz des relativ geringen Stromverbrauchs bei der Nutzung von Wärmedecken Energiekosten einsparen möchte, sollte sie möglichst nur nutzen, wenn es sich nicht vermeiden lässt oder bei der Nutzung auf kleinste Stufe stellen, dann erfüllt die Heizdecke allerdings auch ihre eigentliche Aufgabe nicht mehr. Ganz wichtig für die Stromeinsparung ist, wie bei allen elektrischen Geräten, das Ausschalten bei Nichtgebrauch.

Welche Alternativen gibt es zur Heizdecke?

Eine Alternative zur Heizdecke ist sicherlich das Überziehen eines dicken Pullovers und die Nutzung einer handelsüblichen Wolldecke. Das ist aber nicht dasselbe Ergebnis wie die Nutzung einer Heizdecke, zumal oft auch der Verzicht auf eine Heizdecke dazu führt, dass die Raumtemperatur durch das aufdrehen der Heizkörper erreicht werden soll. Das hat allerdings weitaus höhere Kosten bei den Heizkosten zur Folge und diese können nicht durch die vergleichbar niedrig eingesparten Stromkosten der Heizdecke ausgeglichen werden.

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